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Häufig gestellte Fragen & Antworten

 

 

Was Sie wissen sollten im Umgang mit Impfstoffködern 

Die uns am häufigsten gestellten Fragen zum Thema Impfstoffköder haben
wir für Sie zusammengefasst, damit Sie im Falle, dass Sie einen Köder finden, verantwortungsbewusst handeln können.

 

Woraus besteht der Tollwutimpfköder?

Der Tollwutimpfstoffköder besteht aus einer speziellen Ködermasse (Fischmehl, Paraffin, nicht pflanzlichen Fetten), die ihn für Füchse sehr attraktiv macht. Der flüssige Impfstoff befindet sich in einem Blister, der vollständig von Ködermasse umschlossen wird.

Wie funktioniert ein Tollwutimpfköder?

Füchse können die Tollwutimpfköder über eine sehr weite Entfernung riechen. Beim Versuch, den Köder zu fressen, perforiert der Fuchs den Blister, so dass der Impfstoff in die Maulhöhle gelangt. Über die Maulschleimhaut gelangt das Impfvirus in den Körper und ruft eine entsprechende Immunantwort hervor.

Wie sieht ein Impfstoffköder aus?

Die Impfköder sind braun, quadratisch, mit einer Kantenlänge von ca. 40 mm und einer Höhe von 12 - 14 mm. Der Impfköder enthält in einem verschlossenen Impfstoffbehälter (Blister) die Impfflüssigkeit. Die Impfstoffbehälter sind entsprechend beschriftet und erkennbar. Gegenwärtig werden Impfköder ausgelegt, damit sie von Füchsen aufgenommen werden.

Ist der Impfstoffköder gefährlich für meinen Hund?

Für Haustiere und frei lebende Tiere ist der Impfstoff unschädlich. Für die menschliche Gesundheit können vom Impfstoff unter außergewöhnlichen Umständen Gefahren entstehen. Es wird dringend empfohlen, die ausgelegten Impfköder nicht zu berühren oder sie zu einzusammeln, da dadurch die Impfung der Füchse beeinträchtigt wird.

Was soll ich tun, wenn ich einen Tollwutimpfköder finde?

Bitte lassen Sie ihn liegen oder stoßen ihn mit dem Schuh außer Sichtweite, so dass ein Fuchs ihn später finden und aufnehmen kann. Bitte beachten Sie, dass der menschliche Geruch den 

Tollwutimpfköder weniger attraktiv für den Fuchs macht. Der Tollwutimpfköder ist nicht gefährlich, trotzdem ist es günstiger, ihn nicht zu berühren.  

Was soll ich tun, wenn ich einen Impfstoffblister finde?

Ebenso, bitte lassen Sie ihn liegen. Obwohl die Sicherheit des Impfstoffes wiederholt durch intensive Untersuchungen bestätigt wurde, beachten Sie bitte, dass es sich um einen Lebendimpfstoff handelt. Daher hat die WHO klare Empfehlungen für diese Situation herausgegeben, die in den Empfehlungen der STIKO des Robert-Koch-Instituts umgesetzt wurden. Falls Sie oder eine andere Person mit dem Impfstoffblister bzw. der Impfflüssigkeit in Kontakt kommen sollten, kontaktieren Sie unverzüglich einen Arzt oder Ihre zuständige Gesundheitsbehörde. Die Hände bzw. alle Kontaktstellen, die mit der Impfflüssigkeit in Berührung kamen, sind gründlich mit Wasser und Seife zu waschen.

Woher weiß ich, wann Impfstoffköder ausgelegt werden?

Nähere Auskünfte erteilen die örtlichen Behörden sowie alle im Impfgebiet tätigen Ärzte und Tierärzte. In den gekennzeichneten Impfgebieten ist es für die Dauer von 2 Wochen nach der Impfköderauslage nicht gestattet, Hunde frei umherlaufen zu lassen. Auf jagdliche Maßnahmen ist innerhalb dieses Zeitraumes weitestgehend zu verzichten.

Was gilt es, generell zu beachten?

Sollte jemand mit dem Impfstoffbehälter bzw. der Impfflüssigkeit in Kontakt kommen, sind die Hände bzw. alle Kontaktstellen, die mit der Impfflüssigkeit in Berührung kamen, gründlich mit Wasser und Seife zu waschen. In solchen Fällen ist immer unverzüglich ein Arzt zu konsultieren, der über weitergehende Maßnahmen entscheidet.

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